Neuralterapie

Neuralterapie

Bei der Neuraltherapie handelt es sich um ein effektives ärztliches Behandlungsverfahren. Mit Hilfe gezielter Injektionen eines Betäubungsmittels (oft in Kombination mit Homöopathika) werden Heilreize an gestörte oder scherzhafte Organstrukturen wie Muskeln und Faszien, Nerven und Ganglien, Gefäße, Narben gesetzt. Hierdurch werden körpereigene Regulationsprozesse (u.a. Zunahme der Gewebedurchblutung, Löschen übererregter vegetativer Nervenimpulse, Harmonisierung von Stoffwechsel, Temperatur und Zellatmung, Energiehaushalt und Säure-Basen-Gleichgewicht) zur Therapie akuter und chronischer Erkrankungen angeregt und organübergreifende Funktionsstörungen behoben. Das Lokalbetäubungsmittel (Procain 1%) wirkt dabei über den Nervenweg oder die Funktionskette Wirbelsäule schmerzstillend, entzündungshemmend, lymphabflussanregend und stimmungsaufhellend. Komplexmittelhomöopathika ergänzen und erweitern dabei das Wirkspektrum.